28. Juni 2009, 13:00

Schon seit geraumer Zeit hatten die Betreiber des Bittorrent-Trackers The Pirate Bay geplant, ein eigenes Videoportal als Konkurrenz zu Youtube aufzubauen.
Neben zahlreichen anderen Projekten wie Bayimg, der Blogplatform Baywords und dem VPN-Dienst IPREDator wird sicherlich auch der Prozess gegen die Betreiber zur Verzögerung dieses Projekts beigetragen haben.
Vor kurzem ging dann eine erste Betaversion des Portals mit dem Titel “The Video Bay” online. Das Portal ist ausdrücklich noch im experimentellen Stadium und funktioniert wahrscheinlich noch nicht problemlos, kann aber schon getestet werden.
Im Gegensatz zu Youtube und ähnlichen Portalen verwendet die Videobucht nicht Flash, sondern die video- und audio-Tags aus HTML5 und die freien Codecs Theora und Vorbis zum Einbinden von Videos und Audiodateien. Daher ist ein moderner Browser (beispielsweise Firefox 3.5, Opera 9.52 preview oder Google Chrome 3) erforderlich, um die Videos auf der Seite sehen zu können.
(via Pin Stack)
6. August 2008, 14:01
Mozillas Firefox gilt bei vielen Usern immer noch als DIE Alternative zum Microsoft Internet Explorer. Auch wenn es in letzter Zeit einige Kritik am Browser gab, (etwa wegen der Behandlung von SSL-Zertifikaten) erfreut er sich weiterhin großer Beliebtheit. Nach dem Zeitplan der Mozilla-Entwickler werden am 19.August die Features des Zweigs, der zur Version 3.1 führt, eingefroren. Kurz darauf ist dann mit der ersten Beta zu rechnen.
Mir persönlich gefällt der Firefox immer weniger und ich benutze aus gutem Grund seit einer ganzen Weile stattdessen den Konqueror. Was mich aber an dieser Version begeistert ist, dass Firefox 3.1 höchstwahrscheinlich Unterstützung für die video und audio-Elemente von HTML 5 mitbringen wird und damit verbunden eine Unterstützung für die freien ogg-Codecs theora und vorbis. Damit muss man dann nicht mehr proprietäre Flash-Elemente nutzen, um Videos in Webseiten einzubetten, sondern kann direkt auf freie Formate und Codecs setzen.
Neben Firefox haben dann noch eine Testversion von Opera und Safari eine Implementierung der HTML5-Elemente. Während die Testversion von Opera ebenfalls theora und vorbis unterstützt, nutzt Safari Quicktime, dafür kann die ogg-Unterstützung immerhin manuell nachgerüstet werden.
(via golem.de)